In der Verbindung von zeitgenössischem Tanz, Krump und Visual Vernacular entsteht eine eindringliche Performance über Reflexion und Aushandlung von Machtverhältnissen.
Begleitet durch Workshops wird Negotiating Power zu einer kollektiven Suche nach Veränderung.
Münster ![]()
Pumpenhaus
20:00 h
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Pumpenhaus
20:00 h
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Köln ![]()
Tanzfaktur
20:00 h
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Tanzfaktur
20:00 h
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Stadttheater Filou
20:00 h
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Negotiating Power ist ein körpergewordener Aufstand, roh, kraftvoll und vibrierend. In der Verbindung von zeitgenössischem Tanz, Krump und Visual Vernacular entsteht eine eindringliche Performance über Reflexion und Aushandlung von Machtverhältnissen. Ausdrucksstark und realitätsnah verhandelt das Projekt unterschiedliche, teilweise unbewusst reproduzierte Diskriminierungsformen.
Die Performance konfrontiert gesellschaftliche Ungleichheiten, ohne anzuklagen. Sie lädt dazu ein, unsere eigenen Wahrnehmungen und Zuschreibungen zu hinterfragen und vergegenwärtigt ein solidarisches Miteinander.
Inspiriert von Augusto Boals Theater der Unterdrückten fließen tatsächliche Diskriminierungserfahrungen unseres künstlerischen Kernteams, die sie aufgrund von Hautfarbe, Sexualität und Geschlecht mitbringen, in den kreativen Schaffensprozess ein und formen die Grundlage der Tanztheater-Performance.
Begleitet wird die Produktion von Workshops, durch die insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene aktiv in die Stückentstehung eingebunden werden. So wird Negotiating Power zu einer kollektiven Suche nach Veränderung.
Credits
Choreografie: Nona Siepmann
Tanz und Co-Choreografie: Maëlle Omnes aka Killa One Shot, Joan Bello Montero aka Keops, Raphaëlle Sablic
Barrierefreiheit und Poesie: Indika Sandaruwan
Musik: Genaro Cibils
Licht: Timo von der Horst
Kostüm: Michelle Mebune
Dramaturgie: Kwame Osei
Produktionsleitung: Charlie Petersen
Grafik Design: Mareike Siepmann
Barrierefreiheit für DGS Nutzer*innen
Das Tanztheaterstück ist auch für Taubes Publikum konzipiert. Indika Sandaruwan ist Visual Vernacular-Künstler und Poet. Er begleitet das Stück künstlerisch und als vierter Darsteller auf der Bühne. Außerdem werden vor und nach der Vorstellung DGS-Dolmetschende vor Ort sein, um den Austausch miteinander zu unterstützen.
Auch in 2026 werden wir das Projekt weiter fortsetzen. Es bleibt weiterhin schwierig die Gelder für Gebärdensprachdolmetscher*innen zu generieren. Unterstütze uns gerne mit einer Spende um Gebärdensprachdolmetschende finanzieren zu können.
Rheine
ArtandTech.space
2 Tage, 14:30-18:30
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Beckum
DanceRoom e.V.
Sa 14:00-18:00
So 11:00-15:00
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Köln
Tanzfaktur
10:00-15:00
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Münster ![]()
Hoppengarten
11:00-15:00
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Münster
Erlöserkirche
17:00-21:00
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Köln ![]()
Tanzfaktur
17:00-19:00
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Beckum ![]()
Stadttheater Filou
14:00-18:00
Anmelden unter:
werkstatt@filou-beckum.de
Wie wirken Macht und Ohnmacht in unserem Alltag? Was tun wir, wenn wir Ungerechtigkeit erleben oder sehen? Wie können wir Körper und Bewegung nutzen, um unsere Handlungsmuster zu verändern?
Mit Negotiating Power schafft Nona Siepmann ein Vorstellungsangebot, das neben einer anregenden Tanzperformance auch partizipative Übungsräume (Laboratorien) beinhaltet. Hier geht es darum, einen Raum zu schaffen, in dem die angestoßenen Reflexionen in konkrete Handlungsstrategien für den Alltag übersetzt werden können.
Durch die Verbindung von zeitgenössischem Tanz, Krump, Visual Vernacular und Methoden von Augusto Boal’s Theater der Unterdrückten verfolgen wir eine körperliche Übersetzung individueller (Diskriminierungs-)Erfahrungen, spielen diese tänzerisch durch, betrachten sie aus verschiedenen Perspektiven und verformen sie durch unterschiedliche Intentionen. In wechselnden Rollen – als Betroffene wie auch als Diskriminierende – setzen sich die Teilnehmenden mit eigenen Macht- und Handlungsspielräumen auseinander.
Eingeladen sind alle ab 14 Jahren, die Interesse an Tanz und den angesprochenen Themen haben. Vorkenntnisse sind nicht nötig – nur Lust auf Bewegung, Austausch und spielerischen Perspektivwechsel. Für Menschen unter 18 Jahren ist eine ausgefüllte Einverständniserklärung einer erziehungsberechtigten Person Voraussetzung zur Teilnahme.
Die Laboratorien werden angeleitet durch Nona Siepmann (Choreografin), Raphaëlle Sablic (Zeitgenössischer Tanz), Joan Bello Montero aka Keops (Krump) und Maëlle Omnes aka Killa One Shot (Zeitgenössisch + Krump).
arbeitet seit ihrem Studienabschluss zur Tanzpädagogin an der Kunsthochschule ArtEZ in Arnheim (NL) als freischaffende Zeitgenössische Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin. Ihr besonderes Interesse liegt im Austausch mit Kunstschaffenden anderer Sparten, dem Erforschen kollaborativer Methodiken und in der künstlerischen Auseinandersetzung mit sozio-politischen Themen. Siepmann tanzt u.a. für Bodytalk, Theater Titanick und Ursina Tossi. Als Choreografin wurde sie für diverse Projekte vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Neustart Kultur GVL und vom Fonds DaKu (2022, 2023 in Kooperation mit Kampnagel Hamburg) gefördert.
ist zeitgenössische Tänzerin mit urbanen Einflüssen. Sie tanzte in der Schweizer Kompanie LE MARCHEPIED, bei FRE3BODIES in Barcelona und vereint in ihrer Technik verschiedene tänzerische Einflüsse aus London und Berlin. In Frankreich arbeitet sie mit dem Choreografen David Drouard, der für seine Zusammenarbeit mit Hip-Hop und Krump-Tänzer*innen bekannt ist. 2021 begann Maëlle mit Mitgliedern der Titans Crew den urbanen Tanzstil Krump in ihre Bewegungssprache zu integrieren und möchte in ihrer Arbeit Krump im heutigen Bühnentanz sichtbar machen. 2024 wurde sie in die OneShot-Familie aufgenommen und trägt den Namen Killa OneShot.
ist zeitgenössische Tänzerin aus Frankreich. Zunächst ließ sie sich am „Ballet du Nord“ in Lille, Frankreich, ausbilden, anschließend besuchte sie „La Manufacture“ in Aurillac. Nach ihrem Studium an der „Varium“ in Barcelona schloss sie sich für zwei Jahre der Kompanie „FRE3BODIES“ an. Derzeit arbeitet Raphaëlle als freischaffende Künstlerin mit unter anderem Cie Nadine Gerspacher, Cie Bittersweet, Cie Luskan, Cie D‘Elles und DU- ENTRO zusammen
genannt Keops, wurde in der Dominikanischen Republik geboren und lebt heute in Barcelona, Spanien. Er begann seine tänzerische Laufbahn mit Breakdance, sein Hintergrund liegt in einer großen Bandbreite von urbanen Tanzstilen. Seit 2016 ist er Teil der Krump-Kultur und mittlerweile treibende Kraft der Krump-Szene in Barcelona. Joan ist Teil der renommierten spanischen Titans Crew sowie des Unity Teams von Nike. 2023 hat Montero mit der Kompanie „Les oiseaux perches“, das Stück „Perception“ erarbeitet.
ist ein multidisziplinärer Deaf Künstler, der ursprünglich aus Sri Lanka stammt und seit über sieben Jahren in Deutschland lebt. Seit seiner Kindheit ist er tief mit der Kultur und dem traditionellen Tanz Sri Lankas verbunden. Seine künstlerische Laufbahn umfasst Musik, Poesie, Theater und bildende Kunst. Indika engagiert sich leidenschaftlich für inklusive Kreativität und glaubt, dass Kunst für alle da ist – eine universelle Sprache, um zu tanzen, zu singen und zu kreieren. Durch seine Arbeit möchte er mit anderen in Kontakt treten, Emotionen teilen und kulturelle Vielfalt feiern.
ist passionierter Tänzer und Visionär aus Ghana, der in über 54 Ländern der Welt auftrat und Workshops leitete. Dadurch erweiterte er nicht nur sein Wissen und seine Fähigkeiten als Tänzer und Choreograf, sondern erarbeitete sich Expertise in einer erstaunlichen Bandbreite von unterschiedlichen Tanzrichtungen. Besonders geprägt hat ihn Krump, für dessen Verbreitung und Anerkennung in Europa er maßgeblich verantwortlich ist. Als einer der Pioniere dieses urbanen Tanzstils hat er die europäische Krump-Szene nachhaltig beeinflusst und die Kunstform einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Im Jahr 2008 gründete Kwame die Veranstaltung „European Buck Session“ (EBS), die mittler- weile als Weltmeisterschaft im Krump-Tanzstil gilt. Heute ist Kwame Osei als Choreograf, Veranstalter und künstlerischer Leiter des Urban Arts in Oberhausen tätig.
ist freiberuflicher Lichtdesigner, Veranstaltungstechniker und Künstler. Sein Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung von Lichtkonzepten für zeitgenössische Tanz- und Theateraufführungen. Nach Abschluss seiner Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik am Theater im Pumpenhaus Münster arbeitet er in diesem Theater als technische Projektleitung. Heute ist er sowohl national als auch international tätig, vor allem in Deutschland, Europa und Asien. Zu den Künstler*innen, für die er Lichtkonzepte entwickelte, gehören unter anderem: Yoshiko Waki / Bodytalk, Lisbeth Gruwez / Voetvolk, Till Wyler von Ballmoos / Ballmoos Productions.
Als Designerin mit Wurzeln in Kamerun und geboren in Genf, Schweiz, spezialisiert sich Michelle Mebune auf Druckgrafik, die von ihrem kamerunischen Erbe inspiriert ist. Ausgehend von Familienalben und kulturellen Erzählungen feiert sie in ihrer Arbeit die afrikanische Kultur. Ihre einzigartige Verbindung traditioneller afrikanischer Motive mit modernen Designtechniken schafft Drucke, die die Schönheit und Tiefe des afrikanischen Erbes hervorheben mit dem Ziel, weltweit Wertschätzung für dieses reiche kulturelle Erbe zu fördern.
ist Komponist aus Spanien, der sich auf die Kreation von Musik für Performances und Stückerarbeitungen im Bereich Tanz spezialisiert hat. Er konzentriert sich auf die Produktion von Klanglandschaften, die die jeweilige theatrale Erfahrung des Publikum intensivieren. Er arbeitet verstärkt mit Umgebungsgeräuschen und deren digitaler Nachbearbeitung, Verfremdung und Einbettung und gibt jeder Stückerarbeitung somit einen völlig eigenen Kontext. Cibils kommt ursprünglich selbst aus dem Tanz und bringt das eigene Verständnis für die Kunstsparte in seine musikalische Arbeit ein. Seine Kreationen werden als fesselnde, eindringliche Klangkompositionen beschrieben.
kommt ursprünglich aus der Darstellenden Kunst und studierte an den Hochschulen Codarts Rotterdam und der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Sie tanzte mit dem Ensemble des Staatstheaters Mainz und war zwischen 2028-2021 mit der renommierten Produktion ‚The Sea Within‘ von Voetvolk/Lisbeth Gruwez europaweit auf Tour. Berufsbegleitend absolvierte sie ein Zertifikatstudium in Kulturmanagement an der KMM Hamburg und die Weiterbildung ‚Kulturproduktion in den freien Darstellenden Künsten‘ am Kulturgetriebe Köln. Seit 2019 produziert sie als freiberufliche Produktionsleitung für ihre eigene Vorstellungsreihe ‚unbound bodies‘ sowie für andere Kunstschaffende innovative Stückerarbeitungen.
Soula Films ist ein female-led Produktionsstudio von Valerie-Malin Schmid und Hildegard Oehler. Sie entwickeln Dokumentarfilme und digitale Narrative an der Schnittstelle von Kultur, Tanz und Community. In ihrer Arbeit lassen sie Körper sprechen: Bewegung wird zur Erzählung, die Kamera zur Partnerin im Raum. Mit kollaborativem Ansatz und internationalem Netzwerk begleiten sie Prozesse, schaffen sensible Porträts und übersetzen vielschichtige Perspektiven in präzise Bildsprache. Sie dokumentieren NEGOTIATING POWER: künstlerische Praxis, Publikumsdialog und die Energie von Krump im Zusammenspiel mit Contemporary.